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Staking und seine Belohnungen – Airdrops und Bounties

Durch Krypto-Giveaways reich werden? Schon länger halten sich die Begriffe Airdrop und Bountie hartnäckig unter Branchenkennern. Mit nur wenig Aufwand soll so nach einer gewissen Zeit ein hübsches Sümmchen entstehen. Was ist der Unterschied zwischen den beiden Belohnungen? Wo lässt sich mehr verdienen?

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Staking bietet Krypto Besitzern die Möglichkeit bei Proof of Stake Coins, das digitale Vermögen zu nutzen und ein passives Einkommen aufzubauen.  Mit Airdrops und Bounties kommen zwei Wege hinzu, Token zu erhalten – ohne dafür zu bezahlen. 

Während man Airdrops mehr ccoder weniger einfach so erhält und es absolute Glückssache ist, kann man den Erfolg mit Bounties grob einplanen. Je mehr Tasks erledigt werden, umso mehr Geld wird ausgezahlt.



Was sind Airdrops?

Googelt man den Begriff Airdrop werden in der Bildersuche meist Bilder von Militäreinsätzen abgebildet. Historisch gesehen bezeichnet der Begriff den Abwurf von Versorgungspaketen für Bodentruppen. Die Krypto Branche hat sich diesen Ausdruck zu Eigen gemacht. Seit 2017 können Anwender auf eigens geschaffenen Plattformen Airdrops finden.

Als Airdrop bezeichnet man die kostenlose Verteilung von Tokens. Für die Empfänger bestehen keinerlei Nachteile. Lediglich ein Krypto-Wallet muss vorhanden sein, um die Freebies in Empfang zu nehmen.

Welche Arten von Airdrops gibt es?

Crypto Airdrops können als Werbegeschenk von Unternehmen, Prämien für Neukunden oder auch als Belohnung für die Erfüllung von Aufgaben ausgegeben werden. Vereinzelt erhalten Anleger auch Coins als Belohnung für das Halten einer Währung.

Auf Social Media gibt es Bots, welche Freebies finden und veröffentlichen. Folgt man diesen Accounts muss man schnell sein – denn die Verfügbarkeit ist limitiert.

Wie erhält man Airdrops?

Die meisten Aktionen sind kostenfrei. Jedoch lohnt sich ein Blick hinter die Kulissen, denn vor allem bei Prämien von Neukunden können versteckte Kosten durch Mindesteinzahlungen entstehen. 

Man sollte sich jedoch nicht bei unbekannten Anbietern anmelden und sein Wallet verknüpfen, nur um ein paar Airdrops zu erhalten. Dafür ist das Risiko zu groß. Anleger tun gut daran, wenn sie sich an Plattformen wie Binance, eToro oder Coinbase ausrichten.

Wie werden Airdrops versteuert?

Nach aktuellem Stand müssen die Free Tokens nicht versteuert werden. Aufgrund der hohen Seltenheit und dem geringen Gegenwert gelten diese als Zufallsgewinne. Sie sind also gleichgestellt mit kleineren Lottogewinnen.

Was ist sind Bounties?

Bounties sind in der Welt der Kryptowährungen bekannt als Aufgaben und Jobs, die erledigt werden müssen, um einen natives Blockchain-Token zu verdienen. Ursprünglich sind so jedoch Kopfgeldjäger im Wilden Westen bezeichnet worden. In gewisser Weise ist dieses Prinzip vergleichbar.

Wie erhält man Bounties und welche Arten von Bounties gibt es?

Zumeist haben diese Aufgaben etwas mit der Steigerung der Bekanntheit oder der Qualitätsverbesserung des Projekts zu tun. Einige Aufgaben sind leicht zu erledigen, etwa durch Postings in den sozialen Medien sowie das Erstellen von Blog- oder Video Inhalten in Foren. Die Höhe des Earning Rewards hängt von der Anzahl der Aufrufe und Besuche auf der entsprechenden Website ab. 

Programmierer erhalten eine Belohnung für jeden technischen Bug, den sie finden und melden –  das Bug Bounty. 

Die Jagd nach Bounties lohnt sich vor allem für technisch Versierte. So zahlte die Kryptobörse Coinbase 30.000 Dollar für das Finden einer Sicherheitslücke aus. Für Initiatoren der Projekte ist dies ein lohnendes Geschäft. 

Denn im Austausch gegen Token laufen die Krypto-Kopfgeldjäger zu Hochtouren auf und helfen so, das Projekt besser und bekannter zu machen.

Sinnvoll oder Zeitverschwendung?

Der Hype um DeFi Coins und NFTs ist seit Beginn der Pandemie ungebrochen. Neue Projekte nahmen rasant Fahrt auf und etablierten sich schnell. Inwiefern Airdrops und Bounties an diesem Erfolg beteiligt waren, ist unklar. 

Es gab Ausnahmen, wo die Verteilung der Freebie Token einigen Usern tausende von Dollar beschert hat. Allerdings ist dies nicht die Regel. Denn die Vergabe ist intransparent, die Projektinitiatoren können sich aussuchen, wem sie ein Airdrop zuteilen.

Dazu kommt das Risiko der Zahlungsunfähigkeit. Nicht jedes Projekt ist erfolgreich. Daher ist es gut möglich, dass die erhaltenen Token bereits nach kurzer Zeit nur noch einen Bruchteil wert sind.

Punkten können die sogenannten SmartBHC Projekte versprechen, zu denen ARG und Knuth gehören. In den Foren von sozialen Netzwerken veröffentlichen User ihre Reviews und machen auf neue Drops aufmerksam.

Bevor man sich also mit Airdrop und Bounties beschäftigt, sollte man die Projekte vorqualifizieren und sich gut überlegen, ob der Aufwand perspektivisch einen Nutzen haben wird. Da allerdings kein direkter finanzieller Einsatz notwendig ist, gibt es kein ernstzunehmendes Risiko. Jeder kann die beiden Optionen für sich testen und dann entscheiden, ob es das Richtige ist.